Ja zu gebrauchten Weihnachtsgeschenken!

Beim Geschenke-Kauf greifen wir meist zu Neuware. Doch auch Gebrauchtes zu verschenken wird immer beliebter. In diesem Artikel erzählen wir euch mehr zum Thema „Gebrauchtes verschenken“, zeigen die Vorteile von Second Hand Geschenken auf, verraten, was ihr beim Kauf derer beachten müsst und was ihr machen könnt, wenn ihr selbst Geschenke bekommt, die euch nicht gefallen.

Gebrauchtes verschenken!? Na klar!

Laut einer repräsentativen Meinungsumfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos aus dem vergangenen Jahr, verschenken rund 37% der Deutschen zu Weihnachten gebrauchte Waren. Dabei gingen in den letzten fünf Jahren rund 19% aller Befragten gezielt auf die Suche nach Geschenken aus zweiter Hand, während 17% der Befragten angeben schon Gebrauchtes aus ihrem eigenen Besitz verschenkt zu haben. 

Ein starker Trend lässt sich vor allem bei jungen Menschen, zwischen 16 und 29 Jahren, feststellen: hier griffen in den letzten fünf Jahren 48%, also fast die Hälfte aller Befragten, zu Weihnachtsgeschenken, die schon genutzt wurden. Not bad!

Besonders beliebt als Second Hand Geschenk sind laut der Studie Artikel aus den Bereichen Bücher, CDs/DVDs/Computerspiele, Tablets/Smartphones/Notebooks und Hobby/Freizeit/Sport.

Auch wir haben unsere Newsletter-Kunden gefragt…

…was sie von gebrauchten Weihnachtsgeschenken halten. Von 334 Befragten sind 316, also 95%, grundsätzlich der Meinung, dass Weihnachtsgeschenke auch gebraucht sein dürfen. Nur 18 der Befragten stimmen dem nicht zu.

Auf die Frage, was für gebrauchte Weihnachtsgeschenke spricht, stimmen 81% für den Aspekt der Nachhaltigkeit, 76,8% gaben den Preis als Grund an und 16,3% die Einzigartigkeit von gebrauchten Geschenken (Mehrfachantwort war möglich). Nur 4,2% der Befragten gaben an, dass sie gebrauchte Weihnachtsgeschenke blöd finden.

Vorteile von gebrauchten Geschenken

Neu oder gebraucht? Was hat man eigentlich davon, wenn man beim Geschenke-Shopping zu gebrauchten Artikeln greift?

Zeichen für bewussten Konsum

Die Weihnachtszeit ist nicht nur von Lichterketten und Jingle Bells geprägt, sondern auch von einem ausuferndem Weihnachtsgeschäft. Das Geschenke-Shopping steht ziemlich weit oben auf der Tagesordnung und in den Geschäften stapelt sich noch mehr Ware als gewöhnlich. Meist handelt es sich dabei natürlich um Neuware, zu der wir häufig, ohne groß zu überlegen, greifen. Und das, obwohl es auch an gebrauchten Produkten auf dem Second Hand Markt nun wirklich nicht mangelt.

Wer sich bewusst dafür entscheidet zu gebrauchter Ware zu greifen, setzt ein Zeichen gegen die stetige Neuproduktion. Stattdessen hilft man bereits bestehendes Hab und Gut länger zu erhalten und diesem eine größere Wertschätzung entgegenzubringen. Weihnachten, das Fest der Liebe – wie man so schön sagt. Wie schön wäre es, wenn wir da nicht nur liebevoll miteinander, sondern auch liebe- und respektvoll mit unseren Konsumgütern umgehen: statt Neues zu kaufen einfach mal auf Gebrauchtes setzen und dessen Lebenszyklus verlängern. Denn: warum neu produzieren, wenn doch schon das Passende vorhanden ist?

Einzigartigkeit

Wer seine Weihnachtsgeschenke beispielsweise auf dem Flohmarkt kauft, statt zu den Artikeln zu greifen, die hübsch aneinandergereiht im Schaufenster stehen, erschleicht sich einen weiteren Vorteil: man kann wahre Unikate abstauben. Und entschuldige mal, aber wer freut sich nicht darüber, statt der gängigen Massenware, die auch beim Nachbarn unterm Bäumchen liegt, coole Raritäten und einzigartige Geschenke auspacken zu dürfen?

Gut für die Umwelt 

Gebrauchte Geschenke zu kaufen heißt nicht nur den Lebenszyklus von bereits Genutztem zu verlängern, es bedeutet auch wertvolle Ressourcen (beispielsweise Papier für Bücher, Metalle für Elektronikgeräte und Wasser und Energie für die Produktion im Allgemeinen) zu schonen. Durch den Kauf gebrauchter Weihnachtsgeschenke setzt man sich somit gezielt gegen Ressourcenverschwendung ein und tut der Umwelt was Gutes. Ebenso stellt man sich gegen die globale Müll-Problematik, die aus dem oftmals viel zu kurzen Lebenszyklus unserer Konsumgüter resultiert (mehr dazu in unserem Artikel über Elektroschrott).

Außerdem: nicht selten fällt beim gesamten Herstellungsprozess von Neuware eine erhebliche CO2 Produktion an. Und CO2 wiederum tut unserem Klima, wie wir alle wissen, gar nicht mal so gut. Durch den Griff zu Gebrauchtware sagt man somit auch dem Klimawandel den Kampf an. Na, dem Weihnachtsmann tust du damit bestimmt einen Gefallen – der mag es schließlich eisig und freut sich ganz sicher, wenn die Polkappen nicht noch weiter schmelzen.

Schont den Geldbeutel

Last but not least: gebrauchte Geschenke zu kaufen ist schlichtweg günstiger. Warum also nicht den ein oder anderen Taler sparen und anders investieren? Beispielsweise was Schönes mit der Familie unternehmen, das Geld für die Zukunft anlegen oder spenden.

Was man beachten muss

Okay, gebrauchte Geschenke haben also diverse Vorteile. Toll! Trotzdem sollte man ein paar Dinge beachten und nicht einfach das billigste und nächstbeste Angebot nehmen. Gerade beim Gebrauchtkauf heißt es: Augen offen halten, ganz genau hinsehen und auf seriöse Händler achten

Ob Flohmarkt, online oder Gebrauchtwarenhof – check die Ware ganz genau, bevor du sie kaufst. Erkundige dich gegebenenfalls, woher sie kommt & wie alt sie ist, teste sie, wenn möglich, aus und frag nach, ob sie gegebenenfalls nochmal zurückgegeben werden kann.

Gerade bei Elektronikgeräten solltest du prüfen, ob wirklich noch alles in Takt ist, damit dich am Ende keine böse Überraschung erwartet. Außerdem solltest du, insbesondere in diesem Segment, nicht nur ans sparen denken – denn auch Gebrauchtware hat ihren Preis, wenn die Qualität stimmen soll. Bei reBuy beispielsweise werden alle Elektronikgeräte nochmal einzeln gecheckt und neu aufbereitet, um eine hochwertige Qualität zu gewährleisten. Und um dir als Käufer Sicherheit zu geben gibt es außerdem ein 21-tägiges Rückgaberecht und 36 Monate Garantie.

In unserer Newsletter-Umfrage

…gaben einige Personen außerdem einen weiteren wichtigen Hinweis. Viele halten es für wichtig ist, erst einmal mit den potenziellen Beschenkten abzuklären, ob für diese gebrauchte Weihnachtsgeschenke in Frage kommen. Nicht jeder, so unsere Kunden, ist sensibel genug für das Thema. Es empfiehlt sich deshalb, sich vorab vorsichtig an das Thema heranzutasten, es gegebenenfalls innerhalb der Familie zu besprechen und es grundsätzlich auf den Tisch zu bringen, sich abzustimmen und darüber auszutauschen.

Und was, wenn man sein Geschenk nicht mag?

Wenn du etwas geschenkt bekommen hast, das dir nicht gefällt, solltest du es auf keinen Fall einfach in die nächste Ecke werfen und dort vergessen oder im Regal verstauben lassen. Wir haben da mal zwei Alternativen für dich:

1. Verschenk es einfach weiter. Den Spruch “Geschenke schenkt man nicht weiter” halten wir mittlerweile wirklich für überholt. Weiterschenken ist voll okay! Auch 16% der Befragten im Rahmen der Umfrage von Ipsos gaben an, schon einmal ein Geschenk, das ihnen nicht gefiel, weiter verschenkt zu haben.

2. Zweite Option: verkaufen. Auch davon hast du definitiv mehr, als das Geschenk als Platzhalter im Regal zu drapieren – so gibt’s nämlich direkt ein bisschen Weihnachtsgeld. Neugierig geworden? Auch bei uns kannst du Medien und Elektronik, die dir nicht gefällt, verkaufen.

Also, liebe Leute, wir hoffen ihr konntet ein paar spannende und interessante Dinge erfahren. Und in diesem Sinne wünschen euch einen guten Start ins vorweihnachtliche Getümmel!

Unterschrift

Christine Hierer

1 Gedanke zu „Ja zu gebrauchten Weihnachtsgeschenken!

  1. Ich bin ja grundsätzlich für second hand und kaufe oder würde bei rebuy gern viel, viel mehr kaufen, ABER gerade bei Videospielen ist rebuy sogar schon teurer als zb Amazon gewesen, da schone ich meinen Geldbeutel nicht, da zahle ich gebraucht sogar drauf.

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