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“Make Every Day Earth Day”, so Denis Hayes, Umweltaktivist und Mitbegründer des Earth Day. Recht hat er, sagen wir! Weshalb? Finde es selbst heraus – mit unserem Klima und Umwelt Quiz für Erwachsene!

❗ Achtung ❗

Weiter unten im Blogartikel (nach den zwei roten Linien) findest du die richtigen Antworten und spannende Infos zu den Quiz-Fragen. Scrolle also erst weiter nach unten, wenn du das Quiz gemacht hast!

Klima & Umwelt Quiz

Alle richtigen Antworten und weitere Infos zum Umwelt Quiz:

1. 150 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren

Umweltproblem: Plastik

Richtig gelesen! Laut dem Europäischen Parlament befinden sich mittlerweile bereits 150 Millionen Tonnen Plastik in unseren Weltmeeren. Und pro Jahr kommen aktuell zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen dazu.

Wenn sich nicht bald etwas ändert, könnte sich, laut Experten, 2050 mehr Plastik im Meer befinden als Fisch. Keine besonders reizende Vorstellung, oder?

Das viele Plastik in den Ozeanen ist eine große Bedrohung für Meereslebewesen, deren Lebensraum und somit schließlich auch für unser gesamtes Ökosystem. Außerdem zersetzt sich das Material langsam aber sicher in Mikroplastik – in dieser Form wiederum kann es in unser Grundwasser, in unser Essen, Kosmetikartikel oder andere Produkte gelangen.

Unser Tipp: Versuche Plastik zu vermeiden. Beispielsweise indem du auf Plastikverpackungen und Einweg-Produkte verzichtest. Ein Großteil des Plastiks im Meer sind übrigens Fischernetze. Du kannst also auch deinen Teil beitragen, indem du auf den Konsum von Fisch verzichtest oder ihn reduzierst.

2. Jährlich 13 Millionen Hektar weniger Wald in den Tropen

Umweltproblem: Abholzung

Pro Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Wald in den Tropen abgeholzt, so die deutsche Bundesregierung. Damit du es dir besser vorstellen kannst: Das entspricht in etwa der Größe Englands. Der Hauptgrund für die Abholzung ist die Flächengewinnung für Landwirtschaft und Viehzucht.

Und warum ist das Ganze so fatal? Weil Bäume und der Regenwald die grüne Lunge unseres Planeten und unerlässlich dabei sind, CO2 zu binden. Nicht gerade selten findet die Rodung außerdem mittels Brand statt. Und das ist quasi doppelt schlimm: Dabei setzt man nämlich wieder große Mengen CO2 frei.

Unser Tipp: Achte auf die Herkunft von Lebensmitteln und versuche Zutaten zu vermeiden für die tropische Wälder gerodet werden (z.B. Palmöl, Mais, Rindfleisch). Gleiches gilt für Produkte aus Holz (Möbel, Grillkohle, etc.).

3. 53,6 Millionen Tonnen Elektroschrott in 2019

Umweltproblem: Elektroschrott

Im Jahr 2019 wurden laut dem Global E-Waste Monitor weltweit 53,6 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert. Pro Einwohner*in entspricht das im Schnitt 7,3 kg Elektromüll. Spitzenreiter ist der asiatische Kontinent. Auf Rang 2 liegt Amerika, dicht gefolgt von Europa.

Wenn du mehr über Elektroschrott und dessen Folgen erfahren willst, schau dir doch mal unseren Artikel Elektroschrott: Ein globales Problem an.

Unser Tipp: Nutze elektronische Geräte so lange wie möglich, repariere sie, sollten sie mal kaputt gehen und verkauf sie weiter, wenn du sie nicht mehr benötigst. Und wenn du dir etwas Neues zulegst: Überleg mal, ob es nicht auch hochwertige Gebrauchtware sein kann.

PS: Gebrauchte Elektronik kannst du bei reBuy übrigens kinderleicht verkaufen & kaufen!

4. 1,6 Grad mehr in Deutschland als 1881

Umweltproblem: Klimawandel

Laut dem Deutschen Wetterdienst ist die Temperatur in Deutschland seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen. Hört sich nach wenig an? Ist es aber ganz und gar nicht! Denn spätestens bei 2,0 Grad erreichen wir, laut Klima-Expert*innen, den sogenannten Point of no Return, ab welchem der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten sein wird.

Besonders beängstigend dabei: Die Tatsache, dass jedes neue Jahrzehnt wärmer ist als das vorherige und der Temperaturanstieg immer schneller fortschreitet.

Die Klimaveränderung ist jedoch nicht überall gleich. Im Mittelmeerraum ist der Anstieg mit 1,1 Grad etwas geringer als hierzulande. Doch so oder so: Die Uhr tickt. Und zwar immer schneller.

Unser Tipp: CO2 und Äquivalente (beispielsweise Methan) schaden unserem Klima enorm. Versuche deshalb deinen CO2e-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Beispielsweise in dem du weniger fliegst und Auto fährst, vorwiegend regionale und saisonale Lebensmittel konsumierst und tierische Nahrungsmittel reduzierst.

5. 9.000 Milliarden Tonnen Gletschereis weniger als 1961

Umweltproblem: Eisschmelze

Patagonien, Grönland, Nordpol, Alpen – Gletscher schmelzen weltweit enorm. Forscher*innen der Universität Zürich zufolge sind seit 1961 weltweit bereits 9.000 Milliarden Tonnen Gletschereis abgeschmolzen.  

Auch alarmierend: Forscher*innen der Universität Hamburg gehen davon aus, dass der Arktische Ozean noch vor 2050 in manchen Sommern komplett eisfrei sein wird (gewöhnlich verkleinert sich die Eisschicht im arktischen Sommer etwas und breitet sich im Winter wieder aus). Und mit dieser Prognose sind die Hamburger Forscher*innen noch vergleichsweise “optimistisch” – andere Wissenschaftler*innen befürchten den eislosen Sommer in der Arktis bereits deutlich früher.

6. Der Meeresspiegel steigt aktuell um 3,4 mm pro Jahr

Umweltproblem: Meeresspiegel steigt

Im direkten Zusammenhang mit der Eisschmelze steht auch der Anstieg des Meeresspiegels. Zwischen 1900 und 2000 ist dieser insgesamt um rund 15-17 cm gestiegen. Das entspricht einer jährlichen Anstiegsrate zwischen 1,5 mm und 1,7 mm für besagten Zeitraum. Allerdings steigt diese Rate schneller an. So liegt sie aktuell bereits bei rund 3,4 mm pro Jahr.

Dies stellt eine immer größer werdende Gefahr für unseren Lebensraum dar, denn durch die den steigenden Spiegel mehren sich Überflutungen und Überschwemmungen.

Unser Tipp: Grund für die Eisschmelze und den steigenden Meeresspiegel ist unter anderem der Klimawandel. Es gelten also die gleichen Tipps wie beim Fakt zum Temperaturanstieg.

7. Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht

Umweltproblem: Artensterben

Weltweit gibt es rund 8 Millionen Tier- und Pflanzenarten. Rund 1 Million davon sind aktuell vom Aussterben bedroht, so ein Report der Vereinten Nationen, an dem 145 Expert*innen aus 50 Ländern mitgewirkt haben. Der Report zeigt auch, dass die Anzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten kontinuierlich steigt.

Besonders bedroht sind unter anderem Amphibien (mit 40% bedrohten Arten), Korallen und Haie (mit 33% bedrohten Arten) und Meeressäugetiere (mit ebenfalls knapp 30% bedrohten Arten)

Als Hauptgründe nennen die Expert*innen unter anderem den Klimawandel, Überfischung und die Veränderung und Zerstörung von Lebensräumen.

Unser Tipp: Nimm dir die Tipps rund um den Klimawandel und Plastikmüll zu Herzen. Außerdem kann man an Organisationen spenden, die sich um bedrohte Tierarten kümmern, Tierpatenschaften übernehmen oder Petitionen zum Schutz von Lebensräumen oder gegen Wilderei unterschreiben.

8. 55 Millionen Menschen sind pro Jahr von Dürren betroffen

Umweltproblem: Dürre

Dürren wirken sich unter anderem negativ auf die (Trink-)Wasserversorgung, unsere Umwelt, Infrastruktur, Energieversorgung und Landwirtschaft aus und gehören somit zu den größten Herausforderungen, vor denen wir heutzutage stehen.

Weltweit leben rund 370 Millionen Menschen in Dürre-Risikogebieten. Und rund 55 Millionen Menschen sind laut einem Bericht des WWF pro Jahr tatsächlich von dieser Art Naturkatastrophe betroffen. Der am stärksten herausgeforderte Wirtschaftszweig wiederum ist die Landwirtschaft. So werden beispielsweise rund 22% des globalen Weizenaufkommens in Gebieten mit besonders hohem Dürrerisiko angebaut.

Unser Tipp: Gerade Fleisch und tierische Lebensmittel benötigen in der Produktion Unmengen Wasser (ein Kilogramm Rindfleisch z.B. benötigt ca. 15.500 Liter). Um Wasser einzusparen und Dürren entgegen zu wirken, empfiehlt es sich deshalb tierische Lebensmittel zu reduzieren und auch bei anderen Nahrungsmitteln und Konsumgütern auf den Wasserverbrauch zu achten.

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