Nachhaltigkeitswoche – Tag 2

Tipp: Richtig unterwegs

Was?

Auto, Bus, Bahn, Flugzeug, Carsharing, Fahrrad, Zeppelin, Einrad oder doch zu Fuß? Wie bist du so unterwegs? Jedes Transportmittel hat einen anders starken Einfluss auf unsere Umwelt. Deswegen lohnt es sich auch auf dem Weg von A nach B einmal mehr zu sehen, welches Transportmittel wir nutzen.

Warum?

Autos, Busse und co. werden mit fossilen Brennstoffen betrieben – durch die Verbrennung dieser entsteht CO2. Und das ist nicht gerade gut für unsere Umwelt. Bei CO2 handelt es sich um ein Treibhausgas, welches bei zunehmender Konzentration in der Erdatmosphäre zur dauerhaften Erwärmung des Erdklimas führt und unser Ökosystem in ein folgenschweres Ungleichgewicht bringt. Denn, auch wenn wir es (noch) nicht so drastisch mitbekommen: dass die Polkappen schmelzen ist nicht nur für die Eisbären blöd. Durch die Eisschmelze steigt der Meeresspiegel, was zu Überflutungen und Erosionen in Küstenregionen führt. Und mehr noch: durch den Wandel des Klimas mehren sich extreme Wetterereignisse – von Tsunamis bis hin zu Waldbränden und Dürren – die häufig immense Verwüstungen von Lebensräumen, der Natur und lebensnotwendigen Ressourcen zur Folge haben.

Wie?

Unterschiedliche Verkehrsmittel, stoßen auch unterschiedlich viel CO2 aus. Spitzenreiter dabei ist das Flugzeug, gefolgt vom PKW. Am geringsten ist der CO2 Ausstoß im Fernverkehr der Eisenbahn. Was können wir also tun? Darauf achten, welche Verkehrsmittel wir nutzen!

Nach Angaben des Umweltbundesamts

Ja, das Auto ist zwar oftmals die bequemste Variante, doch wenn es uns gut möglich ist, sollten wir trotzdem etwas öfter auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Das Umweltbundesamt hat beispielsweise Folgendes ausgerechnet: wenn man ein Jahr lang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln statt dem Auto zur Arbeit fährt (bei einem Arbeitsweg von 25 Kilometern), spart man insgesamt 320 Kilogramm CO2. Und auch finanziell spielt uns das Ganze in die Hände, denn wir sparen dabei rund 3.700 Euro. Und das kleine Goodie on Top: wir können während der Fahrt Zeitung lesen, arbeiten oder andere sinnvolle Dinge tun. Praktisch! Gleiches gilt übrigens auch für längere (Arbeits-)Wege. Häufig setzen wir hierbei auf’s Flugzeug –  ganz in der Annahme es lohnt sich zeitlich für uns am meisten. Das ist aber nicht unbedingt ganz richtig: gerade der Fernzug ist in solchen Fällen eine gute Alternative, bei der wir die Zeit besser nutzen können, wie uns das folgende Bild wunderbar veranschaulicht.

Dass gerade das Flugzeug ein solcher Klimakiller ist, ist natürlich nicht nur für Geschäftsreisende, sondern vor allem auch für reisefreudige Menschen ein Problem. Nun gar nicht mehr wegzufliegen ist für viele keine Option. In diesem Fall kann man versuchen schlichtweg nicht zu häufig in die weite Ferne zu reisen und etwas häufiger stattdessen Orte zu besuchen, die man auch mit der Bahn gut erreichen kann. Und wenn es doch mal weiter weg geht und man gerne einen Ausgleich dafür schaffen möchte: mittlerweile gibt es einige Organisationen bei denen man seinen CO2 Ausstoß für das Fliegen ausrechnen lassen und mit Spenden für Klimaschutzprojekte kompensieren kann. Eine Anlaufpunkt dafür ist beispielsweise Atmosfair.

Und was kürzere Strecken angeht: einfach mal zu Fuß gehen oder auf’s Rad, Skateboard und co. umsteigen. Das ist nicht nur die umweltfreundlichste Methode, es macht auch Spaß und hält fit!

Unterschrift

Christine Hierer

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