Wenn Black Friday, dann doch bitte (umwelt-)bewusst

Der Black Friday und damit auch die Black Week und das Cyber Weekend stehen vor der Tür! Eine Zeit, die bekannt ist für ihre strahlenden Prozentzeichen, volle Kaufhäuser und Schnäppchenpreise. Doch wie kann man das Shopping-Highlight des Jahres bewusst genießen und was hat es mit Black Friday eigentlich auf sich? Wir verraten es dir!

Wie kann man Black Friday bewusst gestalten?

Für alle, die auf die fröhlichen Shoppingtage zwar nicht verzichten, sie aber in einem nachhaltigen und bewussten Rahmen feiern wollen, haben wir nun noch ein paar Tipps. Also, Freunde, aufgepasst!

1. Auf nachhaltige Produkte setzen

Wer an Black Friday und co. bewusst shoppen will, sollte auf nachhaltige Marken setzen. Schau dir an, woraus die Produkte, die du ergattern möchtest,  bestehen, wie und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden und wie langlebig diese sind. Gut orientieren kann man sich dabei an Gütesiegeln (z.B. des Öko-Tests oder am Blauen Engel) oder aber durch eine kleine aber feine Recherche im Internet.

2. Gebraucht statt neu kaufen

Auch nachhaltig: gebraucht kaufen statt neu. Dadurch verlängerst du den Lebenszyklus der erworbenen Konsumgüter und bewahrst sie vor der Tonne. Hurra! Du schonst wertvolle Ressourcen und sparst Energie und CO2 Emissionen, welche durch die Produktion von Neuware aufgewendet werden müsste, ein. Und nicht zuletzt sparst auch du selbst, da du beim Gebrauchtkauf meist deutlich günstiger wegkommst. Alles in einem: mit Second Hand (und nein, Second Hand findet seine Grenzen nicht im Kleiderschrank) tust du dir und deiner Umwelt was Gutes und setzt ein klares Zeichen für bewussten und nachhaltigen Konsum. Neugierig geworden? Mehr zum Thema gebraucht kaufen findest du in hier.

PS: Gebrauchte Medien und Elektronikartikel kannst du auch bei uns im Shop ergattern. Dabei achten wir stets darauf, dass nur geprüfte und neu aufbereitete Ware in deine Hände gelangt und geben dir mit einer 36-monatigen Garantie auf Elektronik Sicherheit bei deinem Gebrauchtkauf.

3. Brauche ich das wirklich?

Viele kaufen am Black Friday ohne Sinn und Verstand drauf los. Geblendet durch knallrote Prozentzahlen und Schnäppchen landet am Ende viel mehr in unseren Einkaufswägen, als wir eigentlich brauchen und schlimmstenfalls verstaubt der vermeintliche Glücksgriff schon nach kurzer Zeit sang und klanglos im Regal.

Überlege dir deshalb schon vor Black Week, Black Friday und Co. was du wirklich brauchst und wonach du an diesen Tagen gezielt suchen möchtest. Gut ist auch sich vorab eine Liste zu schreiben – so bleibt man selbst im Schnäppchen-Wust standhaft und kann sich erfolgreich durch das Shopping-Getümmel kämpfen.

4. Lieferwege beachten

Achte auch darauf, wo die Ware, die du kaufen möchtest, herkommt und welche Lieferwege sie hinter sich hat. Umso kürzere Strecken, desto besser – schließlich steigen die CO2 Emissionen mit zunehmend zurückgelegter Strecke und das wollen wir doch nun wirklich ganz gerne vermeiden, nicht wahr?

5. Neues zugelegt? Verkaufe Altes!

Neues gekauft, Altes verstauben lassen? Nein, danke! Viel besser: verschenke oder verkaufe deine ersetzten Produkte (oder nutze die Black Week doch direkt als gezielten Anlass mal wieder auszumisten – statt einfach nur Neues einzukaufen). Irgendwer freut sich bestimmt über das, was du nicht mehr brauchst und auch du kannst dich freuen, denn du besserst dein Taschengeld auf und schaffst Platz. Wen du damit noch glücklich machst? Na klar, unsere Umwelt! Denn, wie auch beim Gebrauchtkauf, trägst du durch deinen Verkauf zu einer höheren Lebensspanne unserer Konsumgüter bei und unterstützt bewussten und ressourcenschonenden Konsum. 

Lust bekommen? Dann fang doch am besten gleich damit an und verkaufe deine überflüssigen Medien und Elektronikartikel schnell und einfach an uns.

6. Freu dich!

So einfach aber trotzdem nochmal explizit zu erwähnen: freu dich über deine neu erworbenen Schnäppchen und sorge dafür, dass die Freude lange währt. Einfach, weil’s so schön ist!

7. Mach ‘n Spaziergang oder triff deine Lieben

Genug geshoppt? Ja, irgendwann reicht es auch. Statt dich noch weiter durch volle Kaufhäuser oder mit Rabattzeichen geschmückte Websites zu schlagen, verbringe die restliche Zeit lieber mit deinen Lieben, geh mal wieder spazieren, mach eine Runde Yoga oder wenn dir danach ist: tauch in dein Bad mit Rosenblüten ein. Ganz egal – hauptsache du tust wir was Gutes.


Achja: Auf Schnäppchenjagt nach Weihnachtsgeschenken?

Auch wenn du den Black Friday Sale nutzt, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, kannst du dich an die eben vorgestellten Tipps und Tricks halten. Statt willkürlich drauf los zu shoppen, schreib dir vorab lieber eine Liste mit (möglichen) Weihnachtsgeschenken für deine Lieben und geh dann ganz gezielt auf die Pirsch. Vergleiche die unterschiedlichen Angebote, achte darauf, wo die Produkte herkommen und wie nachhaltig diese sind und check auch mal ab, was der Gebrauchtwarenmarkt so zu bieten hat (denn ja, auch Geschenke kann man super gebraucht kaufen).


Noch ein bisschen Hintergrundwissen? Here you go!

Das Verkaufsevent kommt, welch Überraschung, aus den USA und wird einmal jährlich gefeiert – stets am Tag nach dem dort überaus beliebten Feiertag Thanksgiving (Erntedankfest). Da dieser immer auf einen Donnerstag fällt, nutzen viele den anschließenden Freitag als Brückentag. Da bietet sich ausgiebiges Shoppen als Startschuss ins Weihnachtsgeschäft doch bestens an, dachte man sich im Handel, und warb zu diesem Anlass mit vergünstigten Waren und Schnäppchenangeboten.

Erstmals wurde der Ausdruck Black Friday wohl 1961 von der Polizei in Philadelphia genutzt, um den Shopping-Ausnahmezustand in der Stadt zu beschreiben. Mittlerweile ist der Begriff in aller Munde und sowohl für Händler als auch für Konsumenten kaum mehr aus dem November wegzudenken. 

2006 machte Apple den Black Friday mit ordentlichen Rabatten auch in Deutschland groß – Seitdem erfreut sich der Shopping-Feiertag hierzulande immer größerer Bekanntheit. 

Und mehr noch: mittlerweile wird nicht einfach nur Black Friday gefeiert, sondern auch die Tage zuvor – im Rahmen der Black Week – und die Tage danach – in Form des Cyber Weekends und Cyber Mondays.

Kritik am Black Friday

So sehr sich die einen auf Black Friday und Co. freuen, so sehr verteufeln es die anderen. Mittlerweile bricht rund um den besagten Freitag ein regelrechter Konsumwahn aus – gekauft werden lange nicht mehr nur Weihnachtsgeschenke oder auserwählte Besonderheiten für einen selbst, sondern willkürlich alles, was dem Verbraucher unter die Finger kommt. Die Folge: es wird unnötig viel gekauft und einiges davon findet letzten Endes doch keine Verwertung oder verstaubt viel zu schnell in einer dunklen traurigen Regalecke. 

Warum das ein Problem ist? Ganz einfach: viele wichtige Ressourcen werden durch unnötiges Konsumieren von Neuwaren verschwendet. Gerade bei Elektronikartikeln trägt das zu einem globalen Schrott-Problem bei – mehr dazu liest du in unserem Artikel Elektroschrott – ein globales Problem. Neben der Ressourcenverschwendung fällt zudem ein unnötiger Energieverbrauch bei der Produktion und dem Transport der Waren an.

Eine weitere Kritik an der Black Friday Zeit: mit dem übermäßigen Konsum geht eine sinkende Wertschätzung unserer Konsumgüter einher und wir sehen den Wald vor lauter Schnäppchen nicht mehr. Mehr dazu kannst du in unserem Artikel Weniger ist mehr lesen.

Was wir dir deshalb ans Herz legen wollen

Ganz einfach: orientiere dich an unseren oben aufgeführten Tipps und Tricks, setze ein Zeichen für einen (umwelt-)bewussten Konsum in den kommenden Tagen und nutze diese ganz gezielt. In diesem Sinne wünschen wir von reBuy dir eine fröhliche aber nachhaltige Zeit unter dem Stern des Black Friday!

Unterschrift

Christine Hierer

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