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Richtig essen bedeutet nicht nur, dass es schmeckt, sondern auch, dass es deiner Gesundheit und deiner Umwelt zu Gute kommt. Klingt erst einmal aufwändig – wenn du aber die einen oder anderen Dinge beachtest, ist es gar nicht mal so schwer. Wir haben fünf Tipps für eine gesunde und gleichzeitig nachhaltige Ernährungsweise.

1. Regionale und saisonale Lebensmittel

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Erdbeeren im Winter? Muss nicht sein! Am besten landet auf dem Teller, was gerade saisonal angeboten wird und auch auf unseren heimischen Feldern wächst. Für unsere Umwelt bedeutet das kürzere Lieferwege und weniger Energieverschwendung in der Produktion und für unsere Gesundheit ein Maximum an Nährstoffen. Und nicht zu vergessen: frisches und regionales Obst und Gemüse schmeckt auch einfach am besten.

2. Nachhaltig einkaufen

Auch beim Einkauf können wir unserer Umwelt eine Freude machen. Bei der Wahl der Lebensmittel gilt es nicht nur auf Regionalität und Saisonalität zu achten, sondern auch darauf, wie viel Energie und Ressourcen sie in der Produktion benötigen. Außerdem ist es es immer super eine eigene Tragetaschen für den Einkauf mitzubringen (sieht auch viel schicker aus!), auf Plastiktütchen beim Obst- und Gemüsetransport zu verzichten und zu versuchen Produkte ohne oder mit möglichst wenig Verpackungsmüll zu kaufen. Auch gut: den Einkauf zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern hält auch fit!

3. Ausgewogen ernähren

Eine ausgewogene Ernährung ist essenziell für unsere Gesundheit. Achte immer darauf, dass möglichst unterschiedliche Komponenten in deinem Speiseplan vorkommen  Kohlenhydrate, Vitamine, Ballaststoffe, Proteine, und Co. Einfacher gesagt: Je bunter der Teller, desto besser. So versorgst du deinen Körper mit allem was er braucht und sorgst für die nötige Balance.

4. Ausgewogen ernähren

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Studien zufolge wirft jeder Deutsche pro Jahr mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Das ist natürlich alles andere als nachhaltig. Versuche deshalb, dass bei dir so wenig wie möglich im Müll landet. Das heißt: Obst und Gemüse richtig lagern, nicht alles gleichzeitig öffnen und Reste aufheben, verwerten oder, wenn man keine Lust mehr darauf hat, verschenken. Außerdem kann man bei vielen Obst- und Gemüsesorten mehr verwenden, als man zunächst denken mag. Beispielsweise den Strunk beim Brokkoli oder die Stiele beim Pilz. Und wir haben gleich zwei Mal was davon, denn wir schonen nicht nur unsere Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.

5. Bewegen, bewegen, bewegen!

Man kann sich so gesund und nachhaltig ernähren, wie man möchte  eine gewisse Portion Bewegung ist für einen gesunden Lebensstil unabdingbar. Wie das genau aussieht, ist jedem selbst überlassen: Laufen gehen, Yoga, Schwimmen oder doch lieber Kunststücke mit dem Hula-Hoop-Reifen vorführen – dem Sportsgeist sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache Bewegung – im Idealfall an der frischen Luft. Und wer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen möchte, kann Bewegung und Essen auch wunderbar kombinieren: einfach mal mit dem Rad oder zu Fuß zum Einkaufen oder den nächsten Restaurantbesuch mit einem schönen Spaziergang verbinden.

Kleines Extra: Unser kompakter Lebensmittel-Berater

In der folgenden Übersicht findest du fünf der beliebtesten Lebensmittel in Deutschland und erfährst, was du bei ihnen beachten kannst.

Obst & Gemüse 🍏🍅🍆

Die Deutschen gönnen sich im Schnitt 84 Kilogramm Gemüse und 122 Kilogramm Obst pro Jahr  allen voran Tomaten und Äpfel. Bei Obst und Gemüse ist besonders auf Saisonalität und Regionalität zu achten. Außerdem: Lieber lose Früchte kaufen, als in Plastik verpackte.

Schokolade 🍫

Das Schokolade eines der beliebtesten Lebensmittel ist, wundert uns kaum. Wer mag schon keine feine Schokolade? Trotzdem sollte man es mit dieser Leckerei nicht übertreiben, denn gerade die Sorten mit einem geringeren Kakaoanteil enthalten viel Zucker. Deswegen: lieber zur Zartbitter-Variante greifen.

Brot 🍞

Die Deutschen lieben Brot  ist ja auch klar, denn das Bäckerhandwerk hierzulande ist kaum zu toppen. Wer bei der Brotzeit nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Gesundheit achten möchte, sollte zu Backwaren mit möglichst vielen Nährstoffen greifen. Das heißt: Brot aus Vollkorn und mit vielen Kernen, Saaten und anderen reichhaltigen Zutaten.

Käse 🧀

Rund 22 Kilogramm Käse kauft ein Deutscher im Schnitt pro Jahr. Gar nicht mal so wenig und das ist auch kein Wunder, denn gewisse Stoffe im Käse sollen eine geradezu süchtig machende Wirkung haben. Um beim Käse-Schlemmen möglichst nachhaltig zu sein (und natürlich für den bestmöglichen Geschmack), lohnt es sich auf die Qualität, die Herkunft des Produkts und seine Produktion zu achten.

Nudeln 🍝

Pasta  Basta! Von Penne über Spaghetti bis hin zu Maccaroni: die italienische Teigware geht doch eigentlich (fast) immer, oder nicht? Freunde der gesunden Küche sollten jedoch darauf achten, dass nicht nur die gängige Hartweizen-Variante im Kochtopf landet, sondern auch Sorten aus Vollkorn, da diese deutlich mehr Ballaststoffe beinhalten. Neben Weizen gibt es mittlerweile übrigens auch viele andere gesunde Alternativen  beispielsweise aus Dinkel, Linsen oder sogar Kichererbsen.