Was genau bedeutet dieser Begriff? Kurz gesagt, Angestellte bringen ihre eigenen Smartphones, Tablets oder Laptops mit in das Unternehmen und nutzen das Gerät auch im Unternehmen für Arbeitszwecke. Eine schwierige Angelegenheit in der sich Vor- und Nachteile scheinbar gegenseitig aushebeln.
Der Begriff home Office nimmt damit eine noch größere Dimension an, wenn Privatleben und Arbeit, jedenfalls elektronisch, verschwimmen kann man das positiv sehen. Mehr Freiheit und Flexibilität in der Organisation und Durchführung bestimmter Arbeiten. In einer Studie von IT-Analyst Techconsult wurde herausgefunden, dass im Schnitt 69 Prozent der Mitarbeiter in Unternehmen ein privates Gerät auch während der Arbeit nutzen. Ein hoher Anteil gab bei der Umfrage an, dass sie die privaten Geräte geschäftlich nutzen, als Grund wurde ein erhoffter Produktivitätsschub genannt, wenn man die eigenen bekannten Systeme verwendet.
Diese Entwicklung bringt einige Probleme mit sich, das größte ist wohl die Sicherheit, im Unternehmen und in der Freizeit der Mitarbeiter. Einerseits können die eigenen Geräte mit Schadsoftware befallen sein und somit Tür und Tor zu sensiblen Kundendaten öffnen, andererseits besteht auch das Risiko darin, dass wichtige Daten mit nach Hause, in die Kneipe oder zum Einkaufen genommen werden. Das Handy ist ja überall dabei und Hackerangriffe auf Smartphones nehmen immer mehr zu.

Trend verbieten oder fördern?

Wichtig ist zunächst einmal, der größte Fehler ist nichts tun. Es gibt im Moment zwei Strömung in Richtung Problemlösung. Man begrüßt das Sogenannte BYOD (bring your own device) und sorgt dafür, dass die Geräte mit den entsprechenden Sicherheitsaspekten seitens der Unternehmens IT ausgestattet sind. Der andere Weg ist die Abschaffung von BYOD und stattdessen werden den Mitarbeitern modernere Hardwaregeräte gestellt, die den Sicherheitsrichtlinien entsprechen. Ein klarer Vorteil dabei ist, die klare Trennung von Arbeit und Freizeit.
Egal welchen Weg man geht, wer es richtig macht, kann seine Mitarbeiter durch einen modernen Arbeitsplatz motivieren, und bei der Gelegenheit auch Internetnutzung und Social Media erlauben. Motivation steigert die Produktivität und beide Seiten profitieren.

Christoph