Dank über Tausend reBuy.de Nutzern konnten wir eine Studie zum Konsumverhalten im Internet erstellen.
Doch bevor wir zu den harten Fakten kommen, erklären wir zuerst was hinter dem Begriff reCommerce steckt. In diesem Ausdruck werden die zwei Worte “Recycling” und “Commerce” verbunden und er bezeichnet den Weiterverkauf von gebrauchten Gütern im Internet.

 

 

 

 

 

 

 

In unserem speziellen Fall sind das gebrauchte Handys, Konsolen, Computer, Tablets, CDs, DVDs, Games und Bücher.
Wir wollten mit der Umfrage unter anderem erfahren, welche Artikel den meisten Anklang im An- und Verkauf finden.
Gebrauchte Medienartikel stehen sowie in An- und Verkauf an der Spitze der Umfragewerte. 12 Prozent der Befragten haben schon gebrauchte Filme via Internet verkauft, dicht gefolgt von Büchern und CDs die sich sozusagen Platz Zwei teilen. Nur ein Prozentpunkt darunter haben sich Computer- und Konsolenspiele eingefunden. Nur gebrauchte Handys sind etwas weiter abgeschlagen, wie man auf der Infografik rechts gut erkennen kann.

Die Kaufstatistik, sieht relativ ähnlich aus,
doch nur auf den ersten Blick. Der wichtigste Fakt, den man aus diesen Daten entnehmen kann ist, dass der Gerbrauchtwarenkauf eine höhere Akzeptanz einnimmt als der Verkauf. Daraus kann man folgern, dass aus Käufersicht Produkte nicht mehr immer neu sein müssen.
Schließlich zeigt eine gebrauchte DVD immer noch denselben Film und in einem gebrauchten Buch steht derselbe Text wie in einem neuen Buch. Der einzige Ausbruch in dieser Statistik ist wie beim Verkauf das Handy, was aber mit Sicherheit daran liegt, dass viele Handybesitzer an Verträge gebunden sind, wodurch der Nutzer regelmäßig neue Modelle von seinem Vertragspartner bekommt und somit den Kauf dort vorzieht.

Direkt anschließend betrachten wir die Frage, warum kauft man überhaupt gebrauchte Artikel im Internet?
Ganz klar und auch, mit Sicherheit, für jeden offensichtlich ist die Preisersparnis. Der Spargedanke rückt wieder immer mehr in die Köpfe der Menschen und damit zusammen hängt Punkt zwei: Es muss nicht immer neu sein. Schließlich bedeutet gebraucht nicht kaputt oder schlecht. Eine DVD die ein halbes Jahr nach dem Kauf im Schrank einstaubt, ist wenn pfleglich mit ihm umgegangen wurde, eigentlich wie neu. Ein weiterer Grund ist der Sammelgedanke. Viele Artikel die wir gebraucht an- und verkaufen, bekommt man im Geschäft überhaupt nicht mehr und ohne die Möglichkeit solche gebrauchten Artikel online einzukaufen, müsste manch Sammler auf eine vollendete Sammlung wohl verzichten.

Aber, dass Sammler an ihre geliebten Artikel kommen, muss natürlich auch verkauft werden. Uns hat interessiert wie oft die Befragten schon Dinge online verkauft haben. Wir stellten erfreulicherweise fest, dass über die hälfte der Befragten schon hin und wieder nicht nur eingekauft, sondern auch verkauft haben. Fast ein Drittel verkauft regelmäßig, was damit den stetigen Strom an Gebrauchtwaren im Internet nicht versiegen lässt. Nur 14% unserer Nutzer haben noch niemals etwas über das Internet gebraucht verkauft. Alles in allem doch eine sehr positive Bilanz, schließlich verkaufen insgesamt 86% aller Befragten ihre gebrauchten Artikel wieder weiter.

Zu guter Letzt, mit dem leichten Hintergedanken an die Feiertage die bald vor der Tür stehen, stellten wir die Frage, ob denn Gebrauchtware als Geschenk in Frage kommt. Natürlich davon ausgehend das diese in einem tadellosen Zustand ist. Mit fast der Hälfte der Befragten ist dieses Ergebnis außergewöhnlich. Andererseits, warum müssen Geschenke immer nagelneu sein? Schließlich ist das Geschenk ja in einem neuwertigen Zustand und es zählt doch auch die Geste des Schenkens und nicht der Einkaufswert des Geschenks.
Wer weiß vielleicht liegt dieses Jahr auch unter Ihrem Weihnachtsbaum ein gebraucht gekauftes Geschenk und ich möchte Wetten Sie merken es nicht einmal.

Christoph