Schon bevor es um 1450 durch die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern von Johannes Gutenberg (* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 in Mainz) möglich war, in kurzer Zeit viele Bücher zu produzieren, dienten Bücher als Speichermedium für alle Belange gesellschaftlichen Lebens. Das geschriebene bzw. gedruckte Wort verändert sich, anders als das gesprochene Wort, nicht. Dies war auch schon lange bevor Papier als Speichermedium diente bekannt. So haben bereits die Sumerer, Akkader, Babylonier, Assyrer, Perser und andere Völker um 3000 v. Chr. Informationen, Geschichten und andere Belange mit Keilschrift auf Tontafeln festgehalten. Eine Gesellschaft ohne Bücher ist trotz der Digitalisierung also somit undenkbar.

Bei eben dieser Vielzahl an Büchern, die gedruckt werden, sollte man sich fragen, ob es immer neue Bücher aus der Buchhandlung sein müssen, oder ob second hand Bücher genauso gut sind. Nachdem man ein Buch in einer Buchhandlung gekauft hat, liest man es i.d.R. maximal zweimal. Dabei werden die Bücher jedoch nicht beschädigt. Das einzige was eintreten kann, ist das Entstehen von Leserillen auf dem Buchrücken bei second hand Büchern. Diese enstehen jedoch bereits nach 20 Seiten, sodass es kein Argument gegen second hand Bücher sein kann. Der Preis für second hand Bücher ist jedoch ein gewichtiges Argument für den Kauf von second hand Büchern. Den Nutzen den Sie beim Lesen eines Buches erfahren, mindert sich nicht beim Lesen der second hand Bücher, im Gegenteil, wenn Sie für das gleiche Buch neu mehr bezahlen und der Nutzen hierbei konstant bleibt, entstehen für Sie Opportunitätskosten, die Sie durch den Kauf der second hand Bücher vermeiden können.

Handeln Sie also was den Bereich der Bücher so, wie der homo oeconomicus es tun würde und kaufen Sie doch lieber second hand Bücher. Hierbei können Sie entweder Geld sparen, oder für das gleiche Geld mehr Bücher einkaufen.